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EP-4737466-A1 - BIS-PHOSPHITES WITH A NAPHTHYL-FLAVICLE AND A PHENYL-PHENYL-FLAVICLE

EP4737466A1EP 4737466 A1EP4737466 A1EP 4737466A1EP-4737466-A1

Abstract

Bisphosphite mit einem Naphthyl-Flügelbaustein und einem Phenyl-Phenyl-Flügelbaustein und deren Verwendung in der Hydroformylierung.

Inventors

  • BÜKER, Julia
  • Wessner, Maximilian
  • FRANKE, ROBERT
  • FRIDAG, DIRK
  • BILKE, Marius
  • BRUNS, Bastian
  • Bürk, Vincent
  • KUCMIERCZYK, PETER
  • MARKOVIC. Ana
  • PESCHKE, Roland

Assignees

  • Evonik Oxeno GmbH & Co. KG

Dates

Publication Date
20260506
Application Date
20241105

Claims (11)

  1. Verbindung gemäß der Formel ( I ): wobei R 1 und R 2 ausgewählt sind aus: -(C 1 -C 6 )-Alkyl, -O-(C 1 -C 6 )-Alkyl.
  2. Verbindung nach Anspruch 1, wobei R 1 und R 2 ausgewählt sind aus: -(C 1 -C 4 )-Alkyl, -O-(C 1 -C 4 )-Alkyl.
  3. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei R 1 und R 2 ausgewählt sind aus: -CH 3 , - t Bu, -O-CH 3 .
  4. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei mindestens einer der Reste R 1 oder R 2 für - t Bu steht.
  5. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei R 1 für - t Bu steht.
  6. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei R 2 für - t Bu steht.
  7. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei R 1 und R 2 für den gleichen Rest stehen.
  8. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Verbindung die Struktur (1) aufweist:
  9. Verfahren umfassend die Verfahrensschritte: a) Vorlegen eines Olefins; b) Zugabe einer Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 8; c) Zugabe einer Substanz, welche Rh umfasst; d) Zuführen von H 2 und CO; e) Erwärmen des Reaktionsgemisches aus a) bis d), wobei das Olefin zu einem Aldehyd umgesetzt wird.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, wobei die Substanz, welche Rh umfasst, ausgewählt ist aus: Rh(acac)(CO) 2 , Rh(acac)(cod) (Umicore, acac = Acetylacetonat-Anion; cod = 1,5-Cyclooctadien), Rh 4 CO 12 .
  11. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 oder 10, wobei die Substanz, welche Rh umfasst, Rh(acac)(CO) 2 ist.

Description

Die Erfindung betrifft Bisphosphite mit einem Naphthyl-Flügelbaustein und einem Phenyl-Phenyl-Flügelbaustein und deren Verwendung in der Hydroformylierung. Phosphorhaltige Verbindungen spielen als Liganden in einer Vielzahl von Reaktionen eine entscheidende Rolle, z.B. in der Hydrierung, in der Hydrocyanierung und auch in der Hydroformylierung. In WO 02/00670 A1 werden Bisphosphitverbindungen und deren Verwendung in der Olefinhydroformylierung beschrieben. Hier wird unter anderem die Verbindung I f gezeigt: Die technische Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung einer Verbindung, mit welcher bei der Hydroformylierung von Olefinen eine gute Ausbeute erzielt werden kann. Die Aufgabe wird gelöst durch eine Verbindung gemäß Anspruch 1. Verbindung gemäß der Formel (I): wobei R1 und R2 ausgewählt sind aus: -(C1-C6)-Alkyl, -O-(C1-C6)-Alkyl. In einer Ausführungsform sind R1 und R2 ausgewählt aus: -(C1-C4)-Alkyl, -O-(C1-C4)-Alkyl. In einer Ausführungsform sind R1 und R2 ausgewählt aus: -CH3, -tBu, -O-CH3. In einer Ausführungsform steht mindestens einer der Reste R1 oder R2 für -tBu. In einer Ausführungsform steht R1 für -tBu. In einer Ausführungsform R2 für -tBu. In einer Ausführungsform stehen R1 und R2 für den gleichen Rest. In einer Ausführungsform weist die Verbindung die Struktur (1) auf: Neben den Verbindungen selbst wird auch ein Verfahren beansprucht, in dem die zuvor beschriebenen Verbindungen zum Einsatz kommen. Verfahren umfassend die Verfahrensschritte: a) Vorlegen eines Olefins;b) Zugabe einer zuvor beschriebenen Verbindung;c) Zugabe einer Substanz, welche Rh umfasst;d) Zuführen von H2 und CO;e) Erwärmen des Reaktionsgemisches aus a) bis d), wobei das Olefin zu einem Aldehyd umgesetzt wird. In einer Variante des Verfahrens ist die Substanz, welche Rh umfasst, ausgewählt aus: Rh(acac)(CO)2, Rh(acac)(cod) (Umicore, acac = Acetylacetonat-Anion; cod = 1,5-Cyclooctadien), Rh4CO12. In einer Variante des Verfahrens ist die Substanz, welche Rh umfasst, Rh(acac)(CO)2. Im Folgenden soll die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. Synthese Es wurden 2 mmol 3,3',5,5'-Tetra-tert-butyl-[1,1'-biphenyl]-2,2'-diol in 10 mL getrocknetem Toluol und 5 mmol entgastem Triethylamin gelöst. Es wurden 4,4 mmol des Chlorophosphits in 10 mL getrocknetem Toluol gelöst und unter Rühren bei Raumtemperatur zu der ersten Lösung hinzugetropft. Das entstandene Ammoniumhydrochlorid wurde abgefrittet, der Filterkuchen zweimal mit je 10 mL Toluol nachgewaschen und das erhaltene Filtrat mittels Ölpumpenvakuums bei 40 °C bis zur Trockene eingeengt. Das erhaltene Produkt wurde mittels Säulenchromatographie aufgereinigt. Ausbeute: 62% Katalyseversuche Es wird unter Argon-Atmosphäre gearbeitet. Reaktionsgefäße sind zuvor unter Einwirkung von Temperatur (80 °C) und Ölpumpenvakuum getrocknet worden. Flüssige Substanzen wurden für mind. 15 Minuten durch Einperlen von Argon entgast. Die Hydroformylierung wurde in einem mit Druckkonstanthaltung ausgestatteten 0,5 L-Autoklaven der Firma Berghof Products + Instruments GmbH durchgeführt. Beheizt wird der Reaktor mittels Ölbad der Firma IKA. Der Reaktor dient zum Gasaustausch und als Temperierwerk. Innerhalb dieses Reaktors wurden 5 Glasvials (20 mL), gefüllt mit Katalysatorlösung und Magnetrührfischen unter Argon gebördelt, so platziert, dass ein Gasaustausch zwischen Vials und Reaktorraum möglich ist. Durch im Reaktor enthaltenes Thermalöl wurden die Glasvials temperiert. Angegebene Reaktionstemperaturen wurden im inneren der Glasvials gemessen. Als Substrat eingesetzt wurde n-Octen (Oxeno GmbH, Octenisomerengemisch aus 1-Octen: 3 %; cis+trans-2-Octen: 49 %; cis+trans-3-Octen: 29 %; cis+trans-4-Octen: 16 %; gerüstisomere Octene: 3 %). Für einen Versuchslauf wurde eine Stammlösung vorab unter Argonatmosphäre vorbereitet. Hierfür wurden 0,0127 g Rh(acac)(CO)2 und die entsprechende Menge an Phosphitverbindung (MV Lig:Rh = 5:1) eingewogen und mit 48,0 ml Toluol aufgefüllt. Von dieser Lösung wurden je ca. 8 mL auf die Vials verteilt und die genaue Menge gewogen. Die Vials wurden im Reaktor platziert und dieser verschlossen. Es wurde dreimal mit Argon und dreimal mit Synthesegas (Linde; H2 (99,999 %) : CO (99,997%) = 1:1) gespült. Nach erfolgter Druckprüfung wurde der Autoklav bei einem Gesamtdruck von 10 bar unter Rühren (900 U/min) auf die angestrebte Temperatur von 120 °C aufgeheizt. Nach Erreichen der Reaktionstemperatur wurde der Synthesegasdruck auf 20 bar erhöht und das Substrat mittels HPLC-Pumpe mit je 2 mL zum Reaktionsstart zudosiert. Daraus ergibt sich eine Rh-Konzentration von 100 ppm. Nach 1 h Reaktionsstart bei konstantem Druck wurde eine Probe je Vial gezogen und unverdünnt gaschromatographisch analysiert. Ergebnisse der Katalyseversuche Die Ergebnisse der Katalyseversuche sind in der nachfolgenden Tabelle aufgelistet TabelleLigandAusbeute [%]150I f *0*) nichterfindungsgemäßes Vergleichsbeispiel Die durchgeführten Versuche belegen, dass die gestellte Aufgabe