EP-4737645-A1 - SCREW FOUNDATION
Abstract
Die Erfindung betrifft ein Schraubfundament zur Befestigung von Elementen in einem Untergrund mit einem ersten rohrförmigen Körper (2), welcher ausgehend von einem hinteren Ende (2a) einen ersten zylindrischen Bereich (2c) und daran axial angrenzend einen zu einer Einführspitze (5) zulaufenden konischen Vorderabschnitt (2d) aufweist, wobei der erste rohrförmige Körper (2) wenigstens bereichsweise mit einer gewindeartigen Außenkontur (6) zum Einschrauben in den Untergrund versehen ist, und mit wenigstens einem zweiten rohrförmigen Körper (3), welcher einen zweiten zylindrischen Bereich (3c) aufweist und mit dem hinteren Ende (2a) des ersten rohrförmigen Körpers (2) verbindbar ist. Dabei ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass der erste rohrförmige Körper (2) am hinteren Ende (2a) einen Schraubflansch (10), dessen Außendurchmesser nicht größer als der Außendurchmesser des ersten zylindrischen Bereiches (2c) ist, und der zweite rohrförmige Körper (3) einen mit dem Schraubflansch (9) des ersten rohrförmigen Körpers (2) verbindbaren Schraubflansch (10) aufweist, dessen Außendurchmesser nicht größer als der Außendurchmesser des zweiten zylindrischen Bereiches (3c) ist.
Inventors
- Zawadzka, Krystyna
- Poplawski, Marcin
- Smólski, Kacper
Assignees
- Winkelmann Foundation Screw PL spolka z ograniczona odpowiedzialnoscia sp.k.
Dates
- Publication Date
- 20260506
- Application Date
- 20250820
Claims (6)
- Schraubfundament zur Befestigung von Elementen in einem Untergrund mit einem ersten rohrförmigen Körper (2), welcher ausgehend von einem hinteren Ende (2a) einen ersten zylindrischen Bereich (2c) und daran axial angrenzend einen zu einer Einführspitze (5) zulaufenden konischen Vorderabschnitt (2d) aufweist, wobei der erste rohrförmige Körper (2) wenigstens bereichsweise mit einer gewindeartigen Außenkontur (6) zum Einschrauben in den Untergrund versehen ist, und mit wenigstens einem zweiten rohrförmigen Körper (3), welcher einen zweiten zylindrischen Bereich (3c) aufweist und mit dem hinteren Ende (2a) des ersten rohrförmigen Körpers (2) verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der erste rohrförmige Körper (2) am hinteren Ende (2a) einen Schraubflansch (10), dessen Außendurchmesser nicht größer als der Außendurchmesser des ersten zylindrischen Bereiches (2c) ist, und der zweite rohrförmige Körper (3) einen mit dem Schraubflansch (9) des ersten rohrförmigen Körpers (2) verbindbaren Schraubflansch (10) aufweist, dessen Außendurchmesser nicht größer als der Außendurchmesser des zweiten zylindrischen Bereiches (3c) ist.
- Schraubfundament nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite rohrförmige Körper (3) an beiden Enden jeweils einen Schraubflansch (10,11) aufweist.
- Schraubfundament nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite rohrförmige Körper (3) wenigstens bereichsweise eine gewindeartige Außenkontur aufweist.
- Schraubfundament nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass in das hintere Ende (2a) des ersten rohrförmigen Körpers (2) und in die beiden Enden (3a,3b) des zweiten rohrförmigen Elementes (3) jeweils eine sternförmige, eine Innen- und Außenverzahnung aufweisende Kontur (4,7,8) eingeformt ist, wobei die Kontur (8) an einem Ende (3a) des zweiten rohrförmigen Körpers (3) der Kontur (4) am hinteren Ende (2a) des ersten rohrförmigen Körpers (2) entspricht und die Kontur (7) am anderen Ende (3b) des zweiten rohrförmigen Körpers (3) so ausgebildet ist, dass das andere Ende (3b) des zweiten rohrförmigen Körpers (3) kraft- und/oder formschlüssig in oder auf das hintere Ende (2a) des ersten rohrförmigen Körpers (2) steckbar ist.
- Schraubfundament nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubflansche (9,10,11) in Umfangsrichtung gesehen elliptisch geformte Bohrungen (9a,10a,11a) für Verbindungsschrauben aufweisen.
- Schraubfundament nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubflansche (9,10,11) angeschweißt sind.
Description
Die Erfindung betrifft ein Schraubfundament zur Befestigung von Elementen in einem Untergrund mit einem ersten rohrförmigen Körper, welcher ausgehend von einem hinteren Ende einen zylindrischen Bereich und daran axial angrenzend einen zu einer Einführspitze zulaufenden konischen Vorderabschnitt aufweist, wobei der erste rohrförmige Körper wenigstens bereichsweise mit einer gewindeartigen Außenkontur zum Einschrauben in den Untergrund versehen ist, und mit wenigstens einem zweiten rohrförmigen Körper, welcher mit dem hinteren Ende des ersten rohrförmigen Körpers verbindbar ist. Schraubfundamente sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Sie können am hinteren Ende zum Einstecken von Pfählen oder Stäben ausgebildet sein oder alternativ am hinteren Ende einen platten- bzw. flanschartigen Befestigungsansatz aufweisen, an dem andere Elemente, z.B. Rahmen od. dgl., befestigt werden können. Um Schraubfundamente bei z. B. ungünstiger Bodenbeschaffenheit tiefer in die Erde zu schrauben oder Höhenunterschiede im Gelände auszugleichen zu können, sind auch mehrteilige Schraubfundamente aus wenigstens zwei Teilen bekannt, nämlich einem ersten rohrförmigen Körper und einem rückseitig mit dem ersten rohrförmigen Körper verbindbaren zweiten rohrförmigen Körper als Verlängerungselement. Ein solches Schraubfundament ist z. B. aus DE 10 2021 130 720 B3 bekannt. Bei diesem Schraubfundament wird das zweite rohrförmige Element drehfest in das hintere Ende des ersten rohrförmigen Elementes eingesteckt und durch radiales Eindrücken gesichert. Aus WO 2022/076944 A1 ist ein mehrteiliges Schraubfundament bekannt, bei welchem das erste und das zweite rohrförmige Element mittels einer Hülse und quer zur Längsachse gerichteten Schrauben verbunden werden. Ähnliche Lösungen sind aus KR102508176 B1 und KR102620141 B1 bekannt. Aus GB 2 477 757 A ist mehrteiliges Schraubfundament bekannt, bei welchem das erste und das zweite rohrförmige Element mittels einer Bajonettverbindung verbunden werden. Die bekannten Verbindungslösungen sind jedoch hinsichtlich der Zugkraft (gegen Herausziehen des Schraubfundamentes) und der Druckkraft beim Einschrauben verbesserungswürdig. Aufgabe der Erfindung ist es, ein mehrteiliges Schraubfundament so zu verbessern, dass es größere Zug- und Druckkräfte aufnehmen kann. Diese Aufgabe wird bei einem Schraubfundament der eingangs bezeichneten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der erste rohrförmige Körper am hinteren Ende einen Schraubflansch, dessen Außendurchmesser nicht größer als der Außendurchmesser des ersten zylindrischen Bereiches ist, und der zweite rohrförmige Körper einen mit dem Schraubflansch des ersten rohrförmigen Körpers verbindbaren Schraubflansch aufweist, dessen Außendurchmesser nicht größer als der Außendurchmesser des zweiten zylindrischen Bereiches ist. Ein solches mehrteiliges Schraubfundament mit einer Flanschverbindung zwischen dem ersten rohrförmigen Körper und wenigstens einem zweiten rohrförmigen Körper kann beim Einschrauben in einen Untergrund hohe Druckkräfte und beim Ausziehen aus dem Untergrund hohe Zugkräfte aufnehmen. Unter dem Außendurchmesser des ersten bzw. zweiten zylindrischen Bereiches ist jeweils der maximale Außendurchmesser zu verstehen, d.h. derjenige der gewindeartigen Außenkontur, sofern diese vorhanden ist. Wenn der zweite rohrförmige Körper als Zwischenverlängerungselement eingesetzt wird, ist vorgesehen, dass der zweite rohrförmige Körper an beiden Enden jeweils einen Schraubflansch aufweist. Der zweite rohrförmige Körper lässt sich dann mit einem ersten rohrförmigen Körper und einen zweiten rohrförmigen Körper oder mit zwei zweiten rohrförmigen Körpern verbinden. Je nach Beschaffenheit des Untergrundes, in welchen das Schraubfundament eingebracht werden soll, ist vorgesehen, dass der zweite rohrförmige Körper wenigstens bereichsweise eine gewindeartige Außenkontur aufweist. In ganz besonders bevorzugter Ausgestaltung ist vorgesehen, dass in das hintere Ende des ersten rohrförmigen Körpers und in die beiden Enden des zweiten rohrförmigen Elementes jeweils eine sternförmige, eine Innen- und Außenverzahnung aufweisende Kontur eingeformt ist, wobei die Kontur an einem Ende des zweiten rohrförmigen Körpers der Kontur am hinteren Ende des ersten rohrförmigen Körpers entspricht und die Kontur am anderen Ende des zweiten rohrförmigen Körpers so ausgebildet ist, dass das andere Ende des zweiten rohrförmigen Körpers kraft- und/oder formschlüssig in oder auf das hintere Ende des ersten rohrförmigen Körpers steckbar ist. Dabei kann, wie im Einzelnen in DE 10 2021 130 720 B3 beschrieben ist, worauf ausdrücklich Bezug genommen wird, das hintere rohrförmige Ende des ersten Rohres ohne innere Gegenform radial von außen derart eingeformt werden, dass die Kontur sternförmig, eine Innen- und Außenverzahnung aufweisend ausgebildet wird. In analoger Weise können die Enden des zweiten rohrförmigen Körpers geformt werden. Die Kontur am hinteren Ende wird somit von außen spanlos ei