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EP-4737673-A1 - WINDOW OR DOOR WITH A FRAME AND A BLOCK FOR THE USE OF A GLAZING

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Abstract

Beim einem Fenster oder Tür mit einem üblichen Rahmen aus miteinander verbundenen Rahmengrundprofilen (2), welcher über einen Falzbereich (3) und eine Glasleistenhaltenut (4) verfügt, mit einer Verklotzung (5, 7, 77) zum Einsatz einer Verglasung (6), wobei der Rahmen gebildet wird, tragen zumindest die Verglasungsklötze (77) am untersten, die Verglasung tragenden Rahmengrundprofil (2) im Wesentlichen die gesamte Tiefe der Verglasung (6). Die Verglasungsklötze (77) verfügen auf der der Glashalteleiste (8) zugewandten Seite über eine schräge Verglasungsklotzaußenseite (10), welche von der Verglasung (6) in Richtung des Falzbereichs (3) stetig in Richtung der Mitte des Rahmengrundprofils 2 verlaufen, wobei die Verglasungsklotzaußenseite (10) sich auf der der Verglasung (6) abgewandten Seite auf dem Rahmengrundprofil (2) aufstützt.

Inventors

  • SCHREDER, GERHARD
  • Lampel, Viktor
  • Kerschbaummayr, Hermann

Assignees

  • profine GmbH

Dates

Publication Date
20260506
Application Date
20251027

Claims (5)

  1. Fenster oder Tür mit einem Rahmen mit einer Verklotzung (5, 7, 77) zum Einsatz einer Verglasung (6), wobei der Rahmen aus miteinander verbundenen Rahmengrundprofilen (2) gebildet ist, das Rahmengrundprofil (2) über einen Falzbereich (3) und eine Glasleistenhaltenut (4) verfügt, die Verglasung (6) umlaufend mittels einer Verklotzung (5, 7, 77) mit dem Rahmen verbunden ist und mittels Glashalteleisten (8), welche in die Glasleistenhaltenuten (4) der Rahmengrundprofile (2) eingreifen, fixiert ist, wobei die Verglasung (6) optional vertikal die Glasleistenhaltenut (4) zumindest partiell überragt, wobei die Verklotzung jeweils mindestens eine Klotzbrücke (5) sowie einen Verglasungsklotz (7, 77) umfasst, welche optional als eine Baueinheit ausgeführt sein können, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Verglasungsklötze (77) am untersten, die Verglasung tragenden Rahmengrundprofil (2) des Rahmens im Wesentlichen die gesamte Tiefe der Verglasung (6) tragen und vertikal die Glasleistenhaltenut (4) zumindest partiell überragen, auf der der Glashalteleiste (8) zugewandten Seite über eine schräge Verglasungsklotzaußenseite (10), welche von der Verglasung (6) in Richtung des Falzbereichs (3) stetig in Richtung der Mitte des Rahmengrundprofils (2) verläuft, verfügen und die Verglasungsklotzaußenseite (10) auf der der Verglasung (6) abgewandten Seite bis zu dem Rahmengrundprofil (2) reicht und sich dort aufstützt.
  2. Fenster oder Tür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Verglasungsklötze (77) am untersten, die Verglasung tragenden Rahmengrundprofil (2) des Rahmens über Verglasungsklotzfüße (11) verfügen, welche bis zum zum Falzbereich (3) gerichteten, inneren Nutrand (12) der Glasleistenhaltenut (4) reichen und sich auf diesem aufstützen.
  3. Fenster oder Tür nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Klotzbrücke (5) und ein Verglasungsklotz (77) eine einteilige Einheit bilden.
  4. Fenster oder Tür nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verglasungsklotzaußenseite (10) konkav gekrümmt ist oder gerade verläuft.
  5. Fenster oder Tür nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die eingesetzte Verglasungsklotzaußenseite (10) direkt in den Übergang von Glasleistenhaltenut (4) und dem inneren Nutrand 12 übergeht.

Description

Die Erfindung betrifft ein Fenster oder eine Tür mit einem Rahmen mit einer Verklotzung zum Einsatz einer Verglasung. Technisches Gebiet Zur Befestigung einer Verglasung in einem Fenster oder einer Tür werden zunächst umlaufend in den Falzbereich des Rahmens beanstandet mehrere Klotzbrücken eingesetzt. Diese dienen dazu, den Falzbereich bis zur Höhe der Glasleistenhaltenut aufzufüllen. Dann wird die Verglasung über die Glasleistenhaltenut hinweg eingesetzt bis diese am Überschlag anschlägt. Nun befindet sich noch Spiel zwischen der Verglasung und den Klotzbrücken. Um dieses Spiel auszugleichen, werden umlaufend Verglasungsklötze zwischen der Verglasung und den Klotzbrücken eingesetzt. Es gibt Verglasungsklötze mit unterschiedlichen Höhen, so dass die Verglasung in der Verglasungsebene ein wenig verschoben und individuell positioniert werden kann. Stand der Technik Ein derartiges System ist beispielsweise in EP 1877640 B1 beschrieben. Hierbei ist der Falzbereich breiter als die Verglasung, so dass die Verglasung breitflächig auf der Verklotzung aufliegt und eine Vorsatzschale oder Glashalteleiste zur Fixierung der Verglasung problemlos in die Glashalteleiste eingeführt werden kann. DE 202010013228 U1 offenbart einen Fensterrahmen mit einer Innen-und einer Außenschale, welche über Isolierstege verbunden sind. Mit dem Isoliersteg, welcher zum Falzbereich gerichtet ist, ist eine Verklotzung über eine Clipverbindung verbunden. Die Verklotzung liegt hierbei auf der zur Glasleistenhaltenut gerichteten Seite auf dem zum Falzbereich gerichteten, inneren Nutrand der Glasleistenhaltenut auf. Die Glasleistenhaltenut ist hierbei nach oben völlig offen und wird nicht vertikal von der Verklotzung überdeckt. Die Verglasung befindet sich vollständig zwischen den Verglasungsklotzfüßen, welche zur Auflage der Verklotzung im Falzbereich dienen. Auch DE 29618315 U1 zeigt ein Fenster mit einer ein- oder alternativ mehrteiligen Verklotzung, bei welcher die Verglasung sich vollständig innerhalb des Falzbereichs befindet und hierbei die Glasleistenhaltenut nicht vertikal überragt. Zur Optimierung der Wärmedämmung von Häusern werden häufig Dreifach-Verglasungen anstelle von Doppelverglasungen eingebaut, was tiefere Verglasungen zur Folge hat. Wird eine dicke beziehungsweise tiefe Verglasung in einen schmalen Rahmen eingesetzt, so ergibt sich das Problem, dass die Verglasung zumindest partiell über die Glasleistenhaltenut reicht, so dass einerseits ein Teil der Verglasung nicht unmittelbar zum Rahmen abgestützt ist. Reicht der Verglasungsklotz über die gesamte Glastiefe, so liegt der Verglasungsklotz nicht vollständig auf der Klotzbrücke auf; der Verglasungsklotz wird in dem Bereich, in dem er nicht auf der Klotzbrücke aufliegt, auf Biegung beansprucht. Die Verglasung wird zwar auch über die Klemmung über die seitlichen und das obere Rahmenprofile gehalten und somit kann auch ein Teil des Gewichts hierüber getragen werden, doch ist die Auflage auf dem unteren Rahmenprofil viel tragfähiger. Langfristig kann es bei dem bekannten System zu gewichtsbedingten Verformungen durch den Teil der Verglasung, welcher nicht direkt nach unten abgestützt ist, kommen. Zudem kann sich ein Problem beim Einsatz der Glashalteleiste ergeben, wenn diese an die Verklotzung anschlägt. In ungünstigen Fällen lässt sich die Glashalteleiste nicht mehr einsetzen, da der für die Montage benötigte Raum von dem Glasklotz beansprucht wird. Bei einem kurzen Glasklotz wird mindestens eine Scheibe der Verglasung nur durch den eigentlichen Verglasungsverbund gehalten. Aufgabe Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verklotzung insbesondere für breite Verglasungen in schmalen Rahmen zu schaffen, welche eine Abstützung der kompletten Verglasung auf dem Rahmen und / oder einen problemlosen Einsatz einer Glashalteleiste gewährleisten. Darstellung der Erfindung Die Aufgabe wird durch ein Fenster oder eine Tür mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs gelöst. Ein Fenster oder eine Tür verfügt über einen üblichen Rahmen mit einer Verklotzung zum Einsatz einer Verglasung. Hierbei wird der Rahmen aus miteinander verbundenen Rahmengrundprofilen gebildet. Das Rahmengrundprofil verfügt unter anderem über einen Falzbereich und eine Glasleistenhaltenut. Die Verglasung ist umlaufend mittels einer Verklotzung mit dem Rahmen verbunden und wird mittels Glashalteleisten, welche in die Glasleistenhaltenuten der Rahmengrundprofile eingreifen, fixiert. Eine Verklotzung umfasst jeweils mindestens eine Klotzbrücken sowie mindestens einen Verglasungsklotz, welcher den Raum zwischen Verglasung und Klotzbrücke ausfüllt und somit die Verglasung fixiert. Unter einer Klotzbrücke wird üblicherweise ein Bauteil verstanden, welches in einem Grundprofil den Falzbereich bis zur Höhe der Glasleistenhaltenut ausfüllt, während üblicherweise das Bauteil, welches den Raum zwischen Klotzbrücke und Verglasung ausfüllt, als Verglasungsklotz bezeichnet wird. Eine Klotzbrücke kann jedoch über die G