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EP-4737763-A1 - TRANSMISSION DEVICE

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Abstract

Es wird eine Getriebeeinrichtung (10) vorgeschlagen. Die Getriebeeinrichtung (10) umfasst ein den Getrieberaum (17) umgebendes Getriebegehäuse (11), eine im Getrieberaum (17) angeordnete Antriebswelle (18) mit Antriebsverzahnung (44), eine im Getrieberaum (17) angeordnete Vorgelegewelle (38) mit einer ersten und einer zweiten Vorgelegeverzahnung (46, 48) und eine im Getrieberaum (17) angeordnete Abtriebswelle (20) mit Abtriebsverzahnung (50), wobei die Antriebsverzahnung (44) mit der ersten Vorgelegeverzahnung (46) und die zweite Vorgelegeverzahnung (48) mit der Abtriebsverzahnung (50) in Eingriff steht und wobei die Antriebswelle (18) in einem in der Abtriebswelle (20) angeordneten Wellenlager (36) gelagert ist. Es wird vorgeschlagen, dass in einem oberhalb der Abtriebswelle (20) angeordneten Teil des Getriebegehäuses (11) ein im Wesentlichen vom Getrieberaum (17) abgetrennter Hohlraum (52) ausgebildet ist, der über eine entgegen einer Drehrichtung der An- und Abtriebsverzahnung (44, 50) ausgerichteten Öffnung (58) mit dem Getrieberaum (17) verbundenen ist, wobei unterhalb des Hohlraums (52) ein Sammeltrichter (66) angeordnet ist, wobei ferner der Hohlraum (52) wenigstens einen Ablaufkanal (62, 64) umfasst, der in den Getrieberaum (17) zum Sammeltrichter (66) führt und wobei der Sammeltrichter (66) einen Ablauf (84) aufweist, der in einen Bereich des Wellenlagers (36) führt.

Inventors

  • MORENO, JORGE
  • Vergara Martinez, Daniel
  • GIL, MONICA
  • PEREZ RAMIREZ, JAVIER

Assignees

  • Deere & Company

Dates

Publication Date
20260506
Application Date
20241029

Claims (5)

  1. Getriebeeinrichtung (10), mit einem ein Getrieberaum (17) umgebendes Getriebegehäuse (11), einer im Getrieberaum (17) angeordneten Antriebswelle (18) mit Antriebsverzahnung (44), einer im Getrieberaum (17) angeordneten Vorgelegewelle (38) mit einer ersten und einer zweiten Vorgelegeverzahnung (46, 48) und einer im Getrieberaum (17) angeordneten Abtriebswelle (20) mit Abtriebsverzahnung (50), wobei die Antriebsverzahnung (44) mit der ersten Vorgelegeverzahnung (46) und die zweite Vorgelegeverzahnung (48) mit der Abtriebsverzahnung (50) in Eingriff steht und wobei die Antriebswelle (18) in einem in der Abtriebswelle (20) angeordneten Wellenlager (36) gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass in einem oberhalb der Abtriebswelle (20) angeordneten Teil des Getriebegehäuses (11) ein im Wesentlichen vom Getrieberaum (17) abgetrennter Hohlraum (52) ausgebildet ist, der über eine entgegen einer Drehrichtung der An- und Abtriebsverzahnung (44, 50) ausgerichteten Öffnung (58) mit dem Getrieberaum (17) verbundenen ist, wobei unterhalb des Hohlraums (52) ein Sammeltrichter (66) angeordnet ist, wobei ferner der Hohlraum (52) wenigstens einen Ablaufkanal (62, 64) umfasst, der in den Getrieberaum (17) zum Sammeltrichter (66) führt und wobei der Sammeltrichter (66) einen Ablauf (84) aufweist, der in einen Bereich des Wellenlagers (36) führt.
  2. Getriebeeinrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum (52) einen ersten Ablaufkanal (62) umfasst, der in den Getrieberaum (17) zum Sammeltrichter (66) führt, wobei ein Ausgang des ersten Ablaufkanals (62) auf eine zum Getrieberaum (17) geöffnete und dem Hohlraum (52) zugewandte Trichteröffnung (70) des Sammeltrichters (66) ausgerichtet ist.
  3. Getriebeeinrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum (52) einen zweiten Ablaufkanal (64) umfasst, der in den Getrieberaum (17) zum Sammeltrichter (66) führt, wobei der zweite Ablaufkanal (64) durch eine Seitenwand (72) des Sammeltrichters (66) in diesen mündet.
  4. Getriebeeinrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wellenlager (36) als Nadellager ausgebildet ist.
  5. Getriebeeinrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsverzahnung (44) mit der ersten Vorgelegeverzahnung (46) und/oder die zweite Vorgelegeverzahnung (48) mit der Abtriebsverzahnung (50) eine Übersetzungsstufe mit einem Übersetzungsverhältnis kleiner 1 darstellt.

Description

Die Erfindung betrifft eine Getriebeeinrichtung, mit einem ein Getrieberaum umgebendes Getriebegehäuse, einer im Getrieberaum angeordneten Antriebswelle mit Antriebsverzahnung, einer im Getrieberaum angeordneten Vorgelegewelle mit einer ersten und einer zweiten Vorgelegeverzahnung und einer im Getrieberaum angeordneten Abtriebswelle mit Abtriebsverzahnung, wobei die Antriebsverzahnung mit der ersten Vorgelegeverzahnung und die zweite Vorgelegeverzahnung mit der Abtriebsverzahnung in Eingriff steht und wobei die Antriebswelle in einem in der Abtriebswelle angeordneten Wellenlager gelagert ist. Im Stand der Technik sind verschiedenste Getriebeeinrichtungen bekannt. Zu den gängigsten Getriebeeinrichtungen gehören beispielsweise Vorgelegegetriebe, der oben genannten Art. Hierbei wird ein Antriebszahnrad eingangsseitig mit einem Vorgelege in Eingriff gebracht und das Vorgelege abtriebsseitig mit einem Abtriebszahnrad. Das Antriebszahnrad und das Abtriebszahnrad sind jeweils auf eigenen Wellen gelagert, wobei das Vorgelege eine gemeinsame Vorgelegewelle aufweist. Um eine kompakte und platzsparende Bauweise zu erreichen, werden die beiden Wellen der Antriebs- und Abtriebszahnräder oftmals ineinander verschachtelt gelagert, so dass beispielsweise ein Wellenlager der Antriebswelle in einem Hohlwellenabschnitt der Abtriebswelle angeordnet und als innenliegendes Wälzlager, beispielsweise als Rollenlager oder auch als Nadellager ausgebildet wird. Bei derartigen Anordnungen und Ausgestaltungen ist aufgrund hoher Relativdrehzahlen zwischen Antriebswelle und Abtriebswelle eine ausreichende Schmierung des innenliegenden Wälzlagers zu gewährleisten, zudem ein Schmiermittelzulauf zum Wälzlager aufgrund der innenliegenden Anordnung ohnehin nur beschränkt möglich ist. Die durch die Rotation der Antriebs- und Abtriebsräder, sowie des Vorgeleges, wird das zur Schmierung und Kühlung vorgesehene Getriebeöl vorwiegend radial nach außen befördert und gelangt unter Umständen nur unzureichend in den Bereich des Wälzlagers. Um dennoch eine ausreichende Schmierung zu gewährleisten, werden üblicherweise Schmiermittelbohrungen vorgesehen, die in der Antriebs- oder Abtriebswelle verlaufen und von äußeren Schmiermittelöffnungen an den Wellenenden bis in den Wälzlagerbereich führen. Über die Schmiermittelöffnungen kann der Wälzlagerbereich dann mit Schmiermittel versorgt werden, indem Schmiermittel unter Druck in die Schmiermittelbohrungen eingeführt und in den Wälzlagerbereich geleitet wird. Problematisch bzw. nachteilig ist, dass derartige Einrichtungen zur Schmierung des Wälzlagers aufwändig in der Herstellung sind und die Schmierungen regelmäßig oder auch permanent im Betrieb durchgeführt werden müssen. Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird darin gesehen, eine Getriebeeinrichtung der eingangsgenannten Art anzugeben, durch welche die vorgenannten Probleme überwunden werden. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Lehre des Patentanspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor. Erfindungsgemäß wird eine Getriebeeinrichtung der eingangs genannten Art derart ausgebildet, dass in einem oberhalb der Abtriebswelle angeordneten Teil des Getriebegehäuses ein im Wesentlichen vom Getrieberaum abgetrennter Hohlraum ausgebildet ist, der über eine Öffnung mit dem Getrieberaum verbundenen ist, wobei unterhalb des Hohlraums ein Sammeltrichter angeordnet ist, wobei ferner der Hohlraum wenigstens einen Ablaufkanal umfasst, der in den Getrieberaum zum Sammeltrichter führt und wobei der Sammeltrichter einen Ablauf aufweist, der in einen Bereich des Wellenlagers führt. Die Öffnung des Hohlraums ist entgegen der Drehrichtung der An- und Abtriebsverzahnung ausgerichtet, derart, dass von der An- und Abtriebsverzahnung aufgewirbeltes Getriebeöl in die Öffnung geleitet bzw. transportiert wird bzw. gelangt. Durch die in der Getriebeeinrichtung umwälzende Antriebs- und Abtriebsverzahnung wird das Getriebeöl, mit dem die Getriebeeinrichtung zur Schmierung und Kühlung im Betrieb befüllt ist, aufgewirbelt und im Getrieberaum verteilt. Dabei wird das Getriebeöl insbesondere in Drehrichtung der Antriebs- und Abtriebsverzahnung verteilt und gelangt auf diesem Weg zwangsläufig auch in den Bereich der Öffnung. Dort fließt es über diese in den im Getriebegehäuse ausgebildeten und vom Getrieberaum abgetrennten Hohlraum. Das dorthin geleitete Getriebeöl sammelt sich im Hohlraum und befüllt diesen. Über einen oder mehrere Ablaufkanäle kann das Getriebeöl aus dem Hohlraum abfließen und durch diesen oder diese gezielt in den Sammeltrichter geführt werden. Der Sammeltrichter schirmt das sich dort ansammelnde Getriebeöl von dem im Getrieberaum aufgewirbelten Getriebeöl ab, so dass das im Sammeltrichter sich ansammelnde Getriebeöl ungehindert und gezielt durch den Trichterausgang in den Bereich des Wellenlagers transportiert bzw. geleitet wird. Eine oder mehrere nach herkömmlicher Art in d