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EP-4737781-A1 - COUPLING PART FOR A HYDRAULIC COUPLING

EP4737781A1EP 4737781 A1EP4737781 A1EP 4737781A1EP-4737781-A1

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Kupplungsteil, insbesondere Kupplungsstecker (2), zum Kuppeln mit einem korrespondierenden zweiten Kupplungsteil, insbesondere einer Kupplungsmuffe (3), einer Kupplung (1) für Druckmittelleitungen, insbesondere Hydraulikleitungen, umfassend ein Gehäuse (21, 31), mit einem durchgehenden, in Axialrichtung verlaufenden Strömungskanal (23, 33), einen innerhalb des Strömungskanals (23, 33) in axialer Richtung hin und her verschieblich angeordneten Ventilstößel (61) zum Verschließen des Strömungskanals (23, 33) im nicht gekoppelten Zustand des Kupplungsteils (2, 3), wobei der Ventilstößel (61) eine geschlossene, den Strömungskanal verschließende und eine geöffnete, den Strömungskanal (23, 33) nicht verschließende Ventilstellung aufweist, eine Verbindungseinrichtung zur mechanischen Verbindung des Kupplungsteils mit dem zu kuppelnden zweiten Kupplungsteil, wobei das Kupplungsteil (2, 3) ein Basisteil (4, 4*) und ein Anschlussteil (5) umfasst, welche miteinander verbunden sind und den Strömungskanal (23, 33) ausbilden, wobei das Anschlussteil (5) einen Anschlussabschnitt zum Anschluss einer Druckmittelleitung aufweist, wobei das Basisteil (4, 4*) und Anschlussteil (5) jeweils wenigstens einen Verbindungsabschnitt (43, 56) aufweise und wobei wenigstens ein Verbindungsabschnitt (43, 56) des Anschlussteils (5) radial mit einem Verbindungsabschnitt des Basisteils (4, 4*) verpresst ist.

Inventors

  • Herr Laufer, Klaus
  • Herr Mahlich, Nikolas

Assignees

  • WALTER STAUFFENBERG GMBH & CO. KG

Dates

Publication Date
20260506
Application Date
20241030

Claims (14)

  1. Kupplungsteil, insbesondere Kupplungsstecker (2), zum Kuppeln mit einem korrespondierenden zweiten Kupplungsteil, insbesondere einer Kupplungsmuffe (3), einer Kupplung (1) für Druckmittelleitungen, insbesondere Hydraulikleitungen, umfassend - ein Gehäuse (21, 31), mit einem durchgehenden, in Axialrichtung verlaufenden Strömungskanal (23, 33), - einen innerhalb des Strömungskanals (23, 33) in axialer Richtung hin und her verschieblich angeordneten Ventilkörper (61, 37, 81) zum Verschließen des Strömungskanals (23, 33) im nicht gekoppelten Zustand des Kupplungsteils (2, 3), wobei der Ventilkörper (61, 37, 81) eine geschlossene, den Strömungskanal verschließende und eine geöffnete, den Strömungskanal (23, 33) nicht verschließende Ventilstellung aufweist, - eine Verbindungseinrichtung zur mechanischen Verbindung des Kupplungsteils mit dem zu kuppelnden zweiten Kupplungsteil, wobei das Kupplungsteil (2, 3) ein Basisteil (4, 4*) und ein Anschlussteil (5, 5*) umfasst, welche miteinander verbunden sind und den Strömungskanal (23, 33) ausbilden, wobei das Anschlussteil (5, 5*) einen Anschlussabschnitt zum Anschluss einer Druckmittelleitung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Basisteil (4, 4*) und Anschlussteil (5, 5*) jeweils wenigstens einen Verbindungsabschnitt (43, 56) aufweisen, wobei wenigstens ein Verbindungsabschnitt (43, 56) des Anschlussteils (5, 5*) radial mit einem Verbindungsabschnitt des Basisteils (4, 4*) verpresst ist.
  2. Kupplungsteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Verbindungsabschnitt (43) des Basisteils (4, 4*) zumindest bereichsweise mit einer Verzahnung (433, 436) versehen ist, die in eine in einem Verbindungsabschnitt (56) des Anschlussteils (5, 5*) vorhandene Verzahnung (563, 565) eingreift, wobei die Verzahnungen (433, 436, 563, 565) der Verbindungsabschnitte (43, 56) des Basisteils (4, 4*) und des Anschlussteils (5, 5*) radial miteinander verpresst sind.
  3. Kupplungsteil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass benachbart zu der Verzahnung (433, 436, 563, 565) eines Verbindungsabschnitts (43, 56) ein Umformabschnitt angeordnet ist, durch dessen Verformung die Verpressung erzielt ist.
  4. Kupplungsteil nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzahnung (433, 436, 563, 565) wenigstens einen Bereich mit einer im Querschnitt dreieckförmigen und/oder einer im Querschnitt trapezförmigen und/oder einer im Querschnitt rechteckförmigen Verzahnung aufweist.
  5. Kupplungsteil nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzahnung (433, 563) Zähne unterschiedlicher Höhe aufweist.
  6. Kupplungsteil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzahnung (433, 563) Zähne aufweist, deren beiden Flanken einen unterschiedlichen Winkel zum Zahngrund aufweisen, wobei der jeweilige Winkel bevorzugt zwischen 45° und 60° beträgt.
  7. Kupplungsteil nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich an die Verzahnung (433, 436, 563, 565) eine Ringnut (44, 57) zur Aufnahme eines Dichtrings anschließt.
  8. Kupplungsteil nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Verbindungsabschnitt (43) des Basisteils (4, 4*) zumindest bereichsweise mit einem Gewinde (431) versehen ist, das mit einem in einem Verbindungsabschnitt (56) des Anschlussteils (5, 5*) vorhandenen Gewinde (561) im Gewindeeingriff ist.
  9. Kupplungsteil nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Basisteil (4, 4*) und das Anschlussteil (5, 5*) jeweils eine axiale Anschlagfläche aufweisen, die aneinander anliegen, wobei sich an das Gewinde (431, 561) des Basisteils (4, 4*) oder des Anschlussteils (5, 5*) an seiner der Anschlagfläche zugewandten Seite ein Übermaßabschnitt (432) und an das Gewinde des Anschlussteils (5, 5*) oder des Basisteils (4, 4*) an seiner der Anschlagfläche zugewandten Seite ein in Axialrichtung sich verengender Pressabschnitt (562) anschließt, wobei der Übermaßabschnitt (432) über den Einschraubvorgang mit dem Pressabschnitt (562) zumindest anteilig radial verpresst ist.
  10. Kupplungsteil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Übermaßabschnitt (432) zumindest bereichsweise konisch ausgebildet ist.
  11. Kupplungsteil nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass in der Anschlagfläche des Basisteils und/oder der Anschlagfläche des Anschlussteils eine Ringnut (55) oder eine Ausnehmung (44) zur Aufnahme eines Dichtrings angeordnet ist.
  12. Kupplungsteil nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Gewinde (431, 561) und dem Übermaßabschnitt (432) in dem Basisteil (4, 4*) und/oder dem Anschlussteil (5, 5*) eine Ringnut (55) oder ein Absatz (44) zur Aufnahme eines Dichtrings angeordnet ist.
  13. Kupplung (1) für eine Druckmittelleitung, insbesondere eine Hydraulikleitung, mit einem Kupplungsstecker (2), der lösbar mit einer Kupplungsmuffe (3) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupplungsstecker (2) und/oder die Kupplungsmuffe (3) nach einem der vorgenannten Ansprüche ausgebildet ist.
  14. Kupplung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupplungsstecker (2) und die Kupplungsmuffe (3) jeweils einen Ventilstößel (61) aufweisen, welche Ventilstößel (61) im Zuge der Verbindung von Kupplungsstecker (2) und Kupplungsmuffe (3) aneinander liegen und jeweils entgegen einer Federvorspannung axial in eine geöffnete Ventilstellung verschoben sind, wodurch die axialen Strömungskanäle (23, 33) von Kupplungsstecker (2) und Kupplungsmuffe (3) geöffnet und miteinander verbunden sind.

Description

Die Erfindung betrifft ein Kupplungsteil, insbesondere einen Kupplungsstecker, zum Kuppeln mit einem korrespondierenden Kupplungsteil, insbesondere einer Kupplungsmuffe, für eine Kupplung für Druckmittelleitungen, insbesondere Hydraulikleitungen, nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Derartige Kupplungen sind beispielsweise als Steckkupplungen oder Schraubkupplungen ausgebildet und gewährleisten ein schnelles Verbinden und Trennen von zwei Druckmittel-, insbesondere Hydraulikleitungen. Sie werden insbesondere dazu verwendet, hydraulische Geräte an eine Hydraulikquelle anzuschließen, beispielsweise zum Anschließen eines Werkzeugs an eine landwirtschaftliche Maschine oder eine Baumaschine. Die Kupplungen weisen zwei zusammensteckbare Kupplungsteile, nämlich einen Kupplungsstecker und eine Kupplungsmuffe, auf. Beide Kupplungsteile weisen einen axialen Strömungskanal für das Druckmittel auf. Der Kupplungsstecker ist in eine Aufnahmeöffnung der Kupplungsmuffe einsteckbar und mit dieser lösbar verriegelbar. Erfolgt die Verriegelung mittels Verschraubung, z. B. durch eine Verriegelungshülse, handelt es sich um eine Schraubkupplung. Eine Steckkupplung weist als Verriegelungsmittel z. B. eine Sperrkugelverriegelung auf. Jedes Kupplungsteil weist zudem ein Kupplungsgehäuse auf, innerhalb welchem ein federbelastetes Ventil angeordnet ist. Im ungekuppelten Zustand sind die Ventile derart angeordnet, dass sie den Strömungskanal des jeweiligen Kupplungsteils verschließen. Beim Zusammenstecken der beiden Kupplungsteile öffnen sich die Ventile gegenseitig selbsttätig, wodurch die beiden Strömungskanäle miteinander verbunden sind, und beim Auskuppeln verschließen die Ventile den jeweiligen Strömungskanal mittels Federkraft selbsttätig. Die Kupplungsteile weisen jeweils ein Gehäuse auf, das aus einem das Ventil aufweisenden Basisteil und einem einen Anschluss für eine Druckmittelleitung oder eine Maschine aufweisenden Anschlussteil gebildet ist. Basisteil und Anschlussteil sind regelmäßig als separate Bauteile gefertigt, die jeweils mit einem Gewinde versehen sind, über welche sie anschließend miteinander verschraubt werden. Kupplungen mit solchen Kupplungsteilen sind beispielsweise in der DE 10 2014 010 570 A1 und der EP 4 390 207 A1 beschrieben. Kupplungen der vorstehenden Art sind im Laufe ihrer Betriebszeit mechanischen Lasten und Vibrationen ausgesetzt. Um einem ungewollten Lösen der Schraubverbindungen zwischen Basisteil und Anschlussteil entgegenzuwirken, ist es bekannt, die Schraubverbindungen durch Klebstoffe zu sichern. Obwohl die meisten Schraubverbindungen heute mit derartigen chemischen Schraubensicherungen versehen sind, kommt es vor, dass sich die Schraubenverbindung durch angreifende Lasten und Umwelteinflüsse über die Lebensdauer trotzdem löst. Dies kann zu Beschädigungen an den Kupplungsteilen führen, wodurch die Kupplungsfunktion beeinträchtigt oder gar unbrauchbar gemacht sein kann. Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Kupplungsteil, insbesondere einen Kupplungsstecker, zum Kuppeln mit einem korrespondierenden Kupplungsteil, insbesondere einer Kupplungsmuffe, einer Kupplung für Druckmittelleitungen, insbesondere Hydraulikleitungen, sowie auch eine solche Kupplung bereitzustellen, bei dem ein Lösen der Verbindung zwischen Basisteil und Anschlussteil zuverlässig verhindert ist. Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch ein Kupplungsteil mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1 gelöst. Mit der Erfindung ist ein Kupplungsteil, insbesondere ein Kupplungsstecker, zum Kuppeln mit einem korrespondierenden Kupplungsteil, insbesondere einer Kupplungsmuffe, einer Kupplung für Druckmittelleitungen, insbesondere Hydraulikleitungen, bereitgestellt, bei dem ein Lösen der Verbindung zwischen Basisteil und Anschlussteil zuverlässig verhindert ist. Dadurch, dass das Basisteil und Anschlussteil jeweils wenigstens einen Verbindungsabschnitt aufweisen, wobei wenigstens ein Verbindungsabschnitt des Anschlussteils radial mit einem Verbindungsabschnitt des Basisteils verpresst ist, ist eine zuverlässige Verbindung zwischen Basisteil und Anschlussteil erzielt. Unter dem Begriff "Verpressen" wird vorliegend ein Fügeprozess verstanden, bei dem zwei Teile unter Beteiligung eines Umformprozesses miteinander verbunden werden. Unter einem "radialen Verpressen" wird ein Verpressen mit ausschließlich oder überwiegend radialen Presskräften verstanden. In Weiterbildung der Erfindung ist wenigstens ein Verbindungsabschnitt des Basisteils zumindest bereichsweise mit einer Verzahnung versehen, die in eine in einem Verbindungsabschnitt des Anschlussteils vorhandene Verzahnung eingreift, wobei die Verzahnungen der Verbindungsabschnitte des Basisteils und des Anschlussteils radial miteinander verpresst sind. Hierdurch ist die wirksame Verbindungsfläche erhöht, wodurch die Verbindung zwischen Basisteil und Anschlussteil weiter verbessert ist. In Ausgestaltung de