EP-4737832-A2 - DRYING SYSTEM
Abstract
Das Trocknungssystem (100, 200), insbesondere Dämmschichttrocknungssystem, umfasst eine Mehrzahl Funktionseinheiten, die über Leitungen miteinander verbunden oder verbindbar sind. Das Trocknungssystem (100, 200) ist modular aufgebaut und umfasst wenigstens ein Modul (100, 200), bevorzugt zwei separate aber miteinander verbindbare Module (100, 200). Dabei ist/sind eine oder eine Mehrzahl Funktionseinheit(en) in einem ersten Modul (100) und/oder eine weitere oder eine Mehrzahl weiterer Funktionseinheit(en) in einem zweiten Modul (200) untergebracht.
Inventors
- Eroglu, Mehdi
Assignees
- Eroglu, Mehdi
Dates
- Publication Date
- 20260506
- Application Date
- 20250129
Claims (11)
- Trocknungssystem (100, 200), insbesondere Dämmschichttrocknungssystem, welches eine Mehrzahl Funktionseinheiten umfasst, die über Leitungen miteinander verbunden oder verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Trocknungssystem (100, 200) modular aufgebaut ist und wenigstens ein erstes Modul (100), sowie ein davon separates mit diesem verbindbares zweites Modul (200) Module (100, 200), umfasst, wobei das erste Modul (100) eine Wasserabscheideeinheit (101) und eine Filtereinheit (102), insbesondere HEPA-Filter, aufweist und als Vorbehandlungsmodul für Prozessluft ausgebildet ist, und wobei das zweite Modul (200) eine Verdichtereinheit (201) und eine Schalldämpfereinheit (202) aufweist und als Nachbehandlungsmodul für die Prozessluft ausgebildet ist, wobei das erste Modul (100) wenigstens einen Prozesslufteintrittsanschluss (161-163) und das zweite Modul (200) wenigstens einen Prozessluftaustrittsanschluss (261) umfasst, wobei die Prozessluft vom ersten Modul (100) in das zweite Modul (200) leitbar ist.
- Trocknungssystem (100, 200) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Trocknungssystem so ausgebildet ist, dass die über den wenigstens einen Prozesslufteintrittsanschluss in das erste Modul (100) eintretende Prozessluft ohne Umgehung der Wasserabscheideeinheit (101) und der Filtereinheit (102) durch diese hindurchgeführt wird und erst danach in das zweite Modul (200) gelangt, in welchem die Prozessluft verdichtet und über den Prozessluftaustrittsanschluss (261) abgeführt wird..
- Trocknungssystem (100, 200) nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Modul (100) ein erstes Kopplungsmittel (131 - 133) und/oder das zweite Modul (200) ein zweites, mit dem ersten Kopplungsmittel (131 - 133) wenigstens strömungstechnisch koppelbares zweites Kopplungsmittel (231 - 233) aufweist.
- Trocknungssystem (100, 200) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Kopplungsmittel (131 - 133) und das zweite Kopplungsmittel (231 - 332) an einer jeweiligen Flächenseite (130) des ersten Moduls (100) bzw. einer Flächenseite (230) des zweiten Moduls (200) drehbar gelagert sind.
- Trocknungssystem (100, 200) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Kopplungsmittel (131 - 133; 231 - 233) über jeweils eine um jeweils eine Drehachse (A, B) an einer Flächenseite (130, 230) des jeweiligen Moduls (100, 200) drehbar gelagerte Drehscheibe (131, 231) verfügt, in der eine Durchgangsöffnung (133, 233) sowie ein Anschlussstutzen (132, 232) angeordnet sind.
- Trocknungssystem (100, 200) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Kopplungsmittel (131 - 133; 231 - 233) eine Kopplungsdrehstellung einnehmen kann, in welcher beide Module (100, 200) miteinander gekoppelt werden können, und eine Schließstellung einnehmen können, in welcher die Durchgangsöffnungen (133; 233) verschlossen sind.
- Trocknungssystem (100, 200) nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Kopplungsmittel (131 - 133) im Bereich der Unterseite des ersten Moduls (100) und das zweite Kopplungsmittel (231 - 233) im Bereich der Oberseite des zweiten Moduls (200) angeordnet ist.
- Trocknungssystem (100, 200) nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Module (100, 200) im Bereich ihrer jeweiligen Oberseiten (150; 250) und/oder Unterseiten (170; 270) Stapelhilfen, insbesondere Formschlusselemente (121 - 123,124 - 126; 221 - 223, 224 - 226) aufweisen.
- Trocknungssystem (100, 200) nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Module (100, 200) im Bereich ihrer jeweiligen Oberseiten (150; 250) Tragehilfen (110; 210), insbesondere Tragegriffe, aufweisen.
- Trocknungssystem (100, 200) nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Module (100, 200) an entsprechenden Seitenwangen (140, 240) Verriegelungselemente (141, 241) aufweisen, um miteinander gekoppelte Module (100, 200) mechanisch lösbar miteinander zu verbinden.
- Modul für ein Trocknungssystem (100, 200) nach einem der vorigen Ansprüche.
Description
Die Erfindung betrifft ein Trocknungssystem, insbesondere ein Dämmschichttrocknungssystem. Dämmschichten in Gebäuden können aufgrund von Feuchtigkeitseintrag unbrauchbar werden, beispielsweise wenn sie unterhalb von beschädigten Dachhäuten oder dergleichen angeordnet sind. Um zu verhindern, dass solche Schichten komplett ausgetauscht werden müssen, gibt es entsprechende Trocknungssysteme, die dazu ausgelegt sind, die Feuchtigkeit aus den Dämmschichten herauszuziehen. Dazu wird in der Regel eine Apparatur verwendet, mit der feuchte Luft aus der Dämmschicht ausgetragen wird. Entsprechende Trocknungssysteme weisen dazu eine Reihe von Funktionseinheiten auf, die in der Regel einen Verdichter sowie eine Wasserabscheideeinheit und einen Filter umfassen. Da bei Bestandsgebäuden solche Systeme im Dauerbetrieb eingesetzt werden, werden üblicherweise auch Schalldämpfer verwendet, um die Geräuschentwicklung zu minimieren. Aufgrund der Mehrzahl von Funktionen, die ein Trocknungssystem dieser Art aufweisen muss, sind bekannte Systeme verhältnismäßig groß und sperrig. Dies erschwert den Transport solcher Systeme einerseits wie auch das Aufstellen desselben am Einsatzort. Oftmals lassen sich solche Systeme nicht von einer einzigen Person installieren. Zwar ist es möglich, einzelne Funktionseinheiten auf der Baustelle miteinander über Schläuche zu verbinden, dieser Installationsaufwand ist jedoch verhältnismäßig hoch und störungsanfällig. Noch dazu nimmt eine solche Installation verhältnismäßig viel Bauraum ein, sodass die Nutzung von Räumlichkeiten, in denen entsprechende Trocknungssysteme aufgestellt werden, stark eingeschränkt wird. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Trocknungssystem, insbesondere Dämmschichttrocknungssystem, anzugeben, welches demgegenüber Vorteile bietet. Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Trocknungssystem mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Ausführungsformen finden sich in den Unteransprüchen. Die Erfindung sieht vor, ein Trocknungssystem modular aufzubauen, sodass einzelne Module, bevorzugt zwei Module, die jeweils ein oder mehrere Funktionseinheiten aufweisen, miteinander verbunden werden können. Zum einen bietet dies den Vorteil, dass die einzelnen Module allein vom Traggewicht bereits wesentlich leichter sind als ein gesamtes Trocknungssystem in einem einzigen Gehäuse. So ist es möglich, dass eine Einzelperson die Installation eines entsprechenden Trocknungssystems vor Ort durchführen kann. Zum anderen entfallen bei einer erfindungsgemäßen Kopplung der Module aufwändige Installationen von Schläuchen zwischen den einzelnen Funktionseinheiten. Die Erfindung ermöglicht so eine platzsparende und effiziente und auch weniger Personal erfordernde Installation eines Trocknungssystems auf der jeweiligen Baustelle. Zudem ermöglicht die modulare Bauweise, dass einzelne Module auch in andere bestehende Anlagen integrierbar sind. Das erfindungsgemäße Trocknungssystem, welches sich insbesondere als Dämmschichttrocknungssystem eignet, umfasst eine Mehrzahl Funktionseinheiten, die über Leitungen miteinander verbunden oder verbindbar sind. Dabei ist das Trocknungssystem modular aufgebaut und umfasst dazu wenigstens ein Modul, bevorzugt zwei separate aber miteinander verbindbare Module. Dabei ist/sind eine oder eine Mehrzahl Funktionseinheit(en) in einem ersten Modul und/oder eine weitere oder eine Mehrzahl weiterer Funktionseinheit(en) in einem zweiten Modul untergebracht. Beide Module sind üblicherweise jeweils mit einem entsprechenden Gehäuse ausgestattet, welches jeweils durch eine Mehrzahl von Gehäusewänden begrenzt ist. In bevorzugter Weise befindet sich ein Teil der für die Trocknung erforderlichen Funktionseinheiten im einen Modul, während sich der übrige Teil der Funktionseinheiten in einem zweiten Modul befindet. Natürlich können ganz unterschiedliche Funktionseinheiten in den Modulen vorhanden sein, bevorzugt sind jedoch Funktionseinheiten vorgesehen, welche aus der folgenden Gruppe ausgewählt sind: Verdichtereinheit, eine Wasserabscheideeinheit, eine Filtereinheit, eine Schalldämpfereinheit. Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass das erste Modul als Funktionseinheiten eine Wasserabscheideeinheit und eine Filtereinheit, insbesondere mit HEPA-Filter, umfasst. Vorteilhafterweise ist dann weiter vorgesehen, dass das zweite Modul als Funktionseinheiten eine Verdichtereinheit und eine Schalldämpfereinheit umfasst. Diese Module lassen sich dann auch separat verwenden und mit anderen Produkten anderer Hersteller kombinieren, indem entsprechend eine Schlauchleitung oder dergleichen zur Verbindung angeschlossen wird. Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung umfasst das erste Modul wenigstens einen Prozesslufteintrittsanschluss, bevorzugt eine Mehrzahl Prozesslufteintrittsanschlüsse. An diesen Anschluss/diese Anschlüsse können dann Schläuche angeschlossen werden, die beispielsweise direkt oder indirekt mit der zu trocknenden Dämmschicht verbunden werden. Die über