EP-4738690-A1 - CONTROL OF AN AXLE GENERATOR OF A COMMERCIAL VEHICLE
Abstract
Es wird unter anderem offenbart ein Verfahren zum Steuern eines Achsgenerators eines Nutzfahrzeugs, wobei das Verfahren durch eine oder mehrere Vorrichtungen ausgeführt wird, wobei das Verfahren umfasst: - Steuern des Achsgenerators oder Bewirken des Steuerns des Achsgenerators, um das Drehmoment des Achsgenerators auf ein Soll-Drehmoment einzustellen, wobei das Soll-Drehmoment, wenn der Achsgenerator im Feldschwächebetrieb betrieben wird, kleiner als das für die aktuelle Drehzahl des Achsgenerators maximale Drehmoment des Achsgenerators ist.
Inventors
- BARTELT, GERD
Assignees
- Schmitz Cargobull AG
Dates
- Publication Date
- 20260506
- Application Date
- 20241029
Claims (14)
- Verfahren zum Steuern eines Achsgenerators (115) eines Nutzfahrzeugs (101), wobei das Verfahren durch eine oder mehrere Vorrichtungen (400) ausgeführt wird, wobei das Verfahren umfasst: - Steuern (501) des Achsgenerators (115) oder Bewirken (501) des Steuerns des Achsgenerators (115), um das Drehmoment (M) des Achsgenerators (115) auf ein Soll-Drehmoment (M Soll ) einzustellen, wobei das Soll-Drehmoment (M Soll ), wenn der Achsgenerator (115) im Feldschwächebereich betrieben wird, kleiner als das für die aktuelle Drehzahl (n) des Achsgenerators (115) maximale Drehmoment (M max ) des Achsgenerators (115) ist.
- Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Achsgenerator (115) eine durch ein Rad (111) des Nutzfahrzeugs (101) antreibbare Asynchronmaschine, insbesondere eine Drehstrom-Asynchronmaschine, ist.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, wobei das Steuern (501) des Achsgenerators (115) oder das Bewirken (501) des Steuerns des Achsgenerators (115) umfasst: - Bestimmen, dass der Achsgenerator im Feldschwächebereich betrieben wird.
- Verfahren nach Anspruch 3, wobei das Bestimmen, dass der Achsgenerator (115) im Feldschwächebereich betrieben wird, zumindest teilweise auf einer Fahrtgeschwindigkeit des Nutzfahrzeugs (101) und/oder der aktuellen Drehzahl (n) des Achsgenerator (115) basiert.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das Steuern (501) des Achsgenerators (115) oder das Bewirken (501) des Steuerns des Achsgenerators (115) umfasst: - Erhalten einer eine Drehzahl (n) des Achsgenerators (115) repräsentierenden Drehzahlinformation; - Bestimmen des Soll-Drehmoments (M Soll ) zumindest teilweise basierend auf der Drehzahlinformation.
- Verfahren nach Anspruch 5, wobei die Drehzahlinformation eine aktuelle Drehzahl (n) des Achsgenerators (115) repräsentiert.
- Verfahren nach Anspruch 5, wobei die Drehzahlinformation eine Drehzahl (n) des Achsgenerators (115) mit einer zeitlichen Verzögerung repräsentiert.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 7, wobei das Bestimmen des Soll-Drehmoments (M Soll ) ferner zumindest teilweise auf einer Drehzahl-Drehmoment-Kennlinie (M Soll , M max ) basiert, wobei die Drehzahl-Drehmoment-Kennlinie (M Soll , M max ) für jede Drehzahl (n) des Achsgenerators (115) in einem Drehzahlbereich ein jeweiliges Soll-Drehmoment (M Soll ) und/oder ein jeweils maximales Drehmoment (M max ) vorgibt.
- Verfahren nach Anspruch 8, wobei die Drehzahl-Drehmoment-Kennlinie (M Soll , M max ) vordefiniert ist oder im Betrieb des Achsgenerators (115) bestimmt und/oder angepasst wird.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die vom Achsgenerator (115) erzeugte Wechselspannung durch einen Spannungsrichter (202) in eine Gleichspannung umgewandelt wird, und wobei der Spannungsrichter (202) eingerichtet ist, den Achsgenerator (115) zu regeln, um das Drehmoment des Achsgenerators auf das Soll-Drehmoment (M Soll ) einzustellen.
- Vorrichtung (400) umfassend Mittel (401-405) eingerichtet zum Ausführen des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Mittel der Vorrichtung eingerichtet sind, das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10 alleine und/oder in Kooperation mit einer oder mehreren weiteren Vorrichtungen auszuführen.
- Nutzfahrzeug (101) umfassend - zumindest eine Vorrichtung (400) nach Anspruch 11; und - eine als Generatorachse (110a) ausgebildete Nutzfahrzeugachse umfassend einen Achsgenerator (115).
- Nutzfahrzeug (101) nach Anspruch 12, wobei das Nutzfahrzeug ein Nutzfahrzeuganhänger, insbesondere ein Sattelauflieger, ist.
- Computerprogramm, umfassend Programmanweisungen, die dazu ausgebildet sind, bei Ausführung durch mindestens einen Prozessor (401), eine Vorrichtung (400) zu veranlassen, das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10 alleine und/oder in Kooperation mit einer oder mehreren weiteren Vorrichtungen auszuführen.
Description
Gebiet Beispielhafte Ausführungsformen der Erfindung betreffen das Steuern eines Achsgenerators eines Nutzfahrzeugs, insbesondere eines Lastkraftwagens oder Anhängers, oder das Bewirken des Steuern eines Achsgenerators eines Nutzfahrzeugs, insbesondere eines Lastkraftwagens oder Anhängers. Hintergrund Moderne Nutzfahrzeuge weisen häufig eine Vielzahl an elektrischen Komponenten auf, die im Betrieb mit elektrischer Energie zu versorgen sind. So kann beispielsweise eine Transportkältemaschine elektrisch betrieben sein oder eine mit elektrischer Energie zu versorgende Telematikeinheit zur Kommunikation mit einer von dem Nutzfahrzeug entfernten Vorrichtung wie einem Server vorgesehen sein. Dabei besteht der Bedarf, elektrische Komponenten des Nutzfahrzeugs - unabhängig von dem die Antriebsleistung zum Bewegen des Nutzfahrzeugs bereitstellenden Fahrzeugmotor - mit elektrischer Energie zu versorgen. Dies kann durch sogenannte Generatorachsen erfolgen, bei denen ein nicht angetriebenes Rad über das Radmontageelement mit einer Antriebswelle verbunden ist. Das nicht angetriebene Rad überträgt so während der Fahrt eine Drehbewegung auf die Antriebswelle, die ihrerseits einen Generator (im Folgenden auch als Achsgenerator bezeichnet) antreibt. Um die Drehzahl der Antriebswelle in eine geeignete Drehzahl zum Betrieb des Achsgenerators umsetzen zu können, kann zwischen der Antriebswelle und dem Achsgenerator ein Getriebe vorgesehen sein. Zum Schutz der Antriebswelle ist diese überwiegend in einem Hohlraum eines Achskörpers aufgenommen. Der Einfachheit halber bietet es sich dabei an, wenn das Getriebe und der Achsgenerator fest mit der Achse und an derselben verbaut sind, wie dies beispielsweise in der EP 4 206 018 A1 beschrieben ist. Generatorachsen der genannten Art sind aufgrund ihres komplexeren Aufbaus weniger robust als gewöhnliche Nutzfahrzeugachsen, die nicht zum Antrieb eines Achsgenerators während der Fahrt vorgesehen sind. Es kommt daher öfter zu einer Beschädigung der Generatorachsen. Zusammenfassung einiger beispielhafter Ausführungsformen der Erfindung Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Lösung bereitzustellen, die hilft Beschädigungen der Generatorachsen zu vermeiden. Diese Aufgabe wird gelöst durch den Gegenstand der unabhängigen Ansprüche. Gemäß der Erfindung wird ein Verfahren zum Steuern eines Achsgenerators eines Nutzfahrzeugs offenbart, wobei das Verfahren durch eine oder mehrere Vorrichtungen ausgeführt wird, wobei das Verfahren umfasst: Steuern des Achsgenerators oder Bewirken des Steuerns des Achsgenerators, um das Drehmoment des Achsgenerators auf ein Soll-Drehmoment einzustellen, wobei das Soll-Drehmoment, wenn der Achsgenerator im Feldschwächebereich betrieben wird, kleiner als das für die aktuelle Drehzahl des Achsgenerators maximale Drehmoment des Achsgenerators ist Das offenbarte Verfahren wird durch eine oder mehrere Vorrichtungen ausgeführt. Dass das offenbarte Verfahren durch eine Vorrichtung ausgeführt wird, soll derart verstanden werden, dass die Vorrichtung das Verfahren allein ausführt; d.h. die Vorrichtung oder Mittel der Vorrichtung führen alle Schritte des Verfahrens aus. Und dass das offenbarte Verfahren durch mehrere Vorrichtungen ausgeführt wird, soll derart verstanden werden, dass die Vorrichtungen das Verfahren gemeinsam ausführen; d.h. die Vorrichtungen oder Mittel der Vorrichtungen kooperieren (z.B. zusammenwirken), um das Verfahren auszuführen. Zum Beispiel kann eine Vorrichtung einen oder mehrere Schritte des Verfahrens ausführen, und eine andere Vorrichtung kann einen oder mehrere andere Schritte des Verfahrens ausführen. Alternativ oder zusätzlich kann auch vorgesehen sein, dass zwei Vorrichtungen kooperieren (z.B. zusammenwirken), um einen oder mehrere Schritte des Verfahrens gemeinsam auszuführen. Die mehreren Vorrichtungen können Teil eines Systems sein. Dementsprechend wird gemäß der Erfindung ferner eine Vorrichtung offenbart, wobei die Vorrichtung Mittel eingerichtet zur Ausführung des offenbarten Verfahrens umfasst. Dabei sind die Mittel der Vorrichtung eingerichtet, das Verfahren alleine und/oder in Kooperation (z.B. Zusammenwirkung) mit einer oder mehreren weiteren Vorrichtungen auszuführen. Zum Beispiel ist die Vorrichtung Teil eines Systems. Die Mittel können Hardware- und/oder Software-Komponenten umfassen. Die Mittel können beispielsweise mindestens einen Speicher mit Programmanweisungen eines Computerprogramms (z.B. des unten offenbarten Computerprogramms) und mindestens einen Prozessor ausgebildet zum Ausführen von Programmanweisungen aus dem mindestens einen Speicher umfassen. Dementsprechend soll auch eine Vorrichtung als offenbart verstanden werden, die zumindest einen Prozessor und zumindest einen Speicher mit Programmanweisungen umfasst, wobei der zumindest eine Speicher und die Programmanweisungen eingerichtet sind, gemeinsam mit dem zumindest einen Prozessor, die Vorrichtung zu veranlassen, das offenbarte Verfahren alleine ode