EP-4738696-A1 - FASTENING DEVICE
Abstract
Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung zum Befestigen eines Solar- und/oder Photovoltaikmoduls, aufweisend wenigstens ein längliches Rammprofil mit mehreren, übereinander angeordneten Befestigungsöffnungen und vorzugsweise mit einem zumindest im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt, und ein Kantprofil mit einem Rammprofilbefestigungsabschnitt und wenigstens einem Modulbefestigungsabschnitt, wobei der Rammprofilbefestigungsabschnitt und der Modulbefestigungsabschnitt in unterschiedenen Ebenen angeordnet sind, und wobei der Rammprofilbefestigungsabschnitt mehrere, vorzugsweise als Langlöcher ausgebildete, Rammprofilbefestigungsöffnungen aufweist und der Modulbefestigungsabschnitt eine Modulbefestigungsöffnung aufweist.
Inventors
- SCHLETTER, LUDWIG
Assignees
- SL Rack GmbH
Dates
- Publication Date
- 20260506
- Application Date
- 20251029
Claims (10)
- Befestigungsvorrichtung (12) zum Befestigen eines Solar- und/oder Photovoltaikmoduls (14), aufweisend wenigstens ein längliches Rammprofil (10) mit mehreren, übereinander angeordneten Befestigungsöffnungen (18) und vorzugsweise mit einem zumindest im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt, und ein Kantprofil (22) mit einem Rammprofilbefestigungsabschnitt (24) und wenigstens einem Modulbefestigungsabschnitt (26), wobei der Rammprofilbefestigungsabschnitt (24) und der Modulbefestigungsabschnitt (26) in unterschiedenen Ebenen angeordnet sind, und wobei der Rammprofilbefestigungsabschnitt (24) mehrere, vorzugsweise als Langlöcher ausgebildete, Rammprofilbefestigungsöffnungen (34) aufweist und der Modulbefestigungsabschnitt (26) eine Modulbefestigungsöffnung (30) aufweist.
- Befestigungsvorrichtung (12) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rammprofilbefestigungsabschnitt (24) mindestens oder genau zwei, drei, vier oder fünf Rammprofilbefestigungsöffnungen (34) aufweist.
- Befestigungsvorrichtung (12) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Modulbefestigungsabschnitt (26) genau eine ModulbefestigungsÖffnung (30) aufweist.
- Befestigungsvorrichtung (12) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rammprofilbefestigungsabschnitt (24) und der Modulbefestigungsabschnitt (26) parallel zueinander orientiert sind.
- Befestigungsvorrichtung (12) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Rammprofilbefestigungsabschnitt (24) und dem Modulbefestigungsabschnitt (26) ein, vorzugsweise flächiger und/oder plattenförmiger, Zwischenabschnitt (32) vorgesehen ist.
- Befestigungsvorrichtung (12) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei, in derselben Ebene angeordnete Modulbefestigungsabschnitte (26) vorgesehen sind, welche an unterschiedlichen Seiten des Rammprofilbefestigungsabschnitts (24) angeordnet sind.
- System mit wenigstens einer Befestigungsvorrichtung (12) nach einem der vorherigen Ansprüche und zumindest einem Solar- und/oder Photovoltaikmodul (14).
- System nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Solar- und/oder Photovoltaikmodul (14) wenigstens eine Modulöffnung zur Befestigung am Modulbefestigungsabschnitt (26) aufweist.
- System nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Befestigungsvorrichtungen (12) und/oder mehrere Solar- und/oder Photovoltaikmodule (14) vorgesehen sind.
- Verfahren zum Befestigen eines Solar- und/oder Photovoltaikmoduls (14) mit einer Befestigungsvorrichtung (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 6 und/oder mit einem System nach einem der Ansprüche 7 bis 9, bei dem das längliche Rammprofil (10) in einen Boden (20) gerammt wird, das Solar- und/oder Photovoltaikmodul (14) am Modulbefestigungsabschnitt (26) des Kantprofils (22) befestigt, vorzugsweise verschraubt, wird, und das Kantprofil (22) am Rammprofil (10) befestigt, vorzugsweise verschraubt, wird.
Description
Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung zum Befestigen eines Solar- und/oder Photovoltaikmoduls, aufweisend wenigstens ein längliches Rammprofil, vorzugsweise mit einem zumindest im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt. Rammprofile sind grundsätzlich bekannt. Diese werden z.B. mit einem Schlagkopf senkrecht in einen Boden gerammt. Horizontale Binder werden an den Rammprofilen befestigt. An den Bindern werden schließlich Solar- und/oder Photovoltaikmodule befestigt. Nachteilig daran ist, dass die Solar- und/oder Photovoltaikmodule horizontal oder schräg ausgerichtet sind. Die Solar- und/oder Photovoltaikmodule beschatten somit den darunterliegenden Boden. Dies führt dazu, dass die Feilandfläche nicht oder nur sehr eingeschränkt landwirtschaftlich genutzt werden kann. Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, eine Befestigungsvorrichtung, ein System sowie ein Verfahren zum Befestigen eines Solar- und/oder Photovoltaikmoduls zu schaffen, bei der/dem eine Freilandfläche, auf der das Solar- und/oder Photovoltaikmodul aufgestellt ist, auch landwirtschaftlich genutzt werden kann. Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Gegenstände/Verfahren der unabhängigen Ansprüche. Erfindungsgemäß ist die Befestigungsvorrichtung zum Befestigen eines Solar- und/oder Photovoltaikmoduls ausgebildet und/oder kann hierzu verwendet werden. Die Befestigungsvorrichtung weist wenigstens ein längliches Rammprofil mit mehreren, übereinander angeordneten Befestigungsöffnungen auf. Das Rammprofil ist dazu ausgebildet, vorzugsweise vertikal, in einen Boden gerammt zu werden. Beispielsweise kann mindestens 1/4, 1/3 oder 1/2 des Rammprofils in den Boden gerammt werden. Der Anteil des Rammprofils, der in den Boden gerammt wird, kann von der Beschaffenheit des Bodens und/oder der Belastung des Rammprofils abhängen. Beispielsweise kann das Rammprofil eine Länge zwischen 2 m und 5 m, z.B. 4,2 m, aufweisen. Ein 2,6 m langer Abschnitt des Rammprofils kann beispielsweise oberirdisch herausragen, während ein 1,6 m langer Abschnitt des Rammprofils in den Boden versenkt sein kann. Der Abstand des Solar- und/oder Photovoltaikmoduls zum Boden kann dem jeweiligen landwirtschaftlichen Nutzungskonzept angepasst werden. Die Breite des Rammprofils kann zum Beispiel zwischen 10 cm und 20 cm, z.B. 14 cm, betragen. Vorzugsweise weist das Rammprofil einen zumindest im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt auf. Ein U-förmiger Querschnitt sorgt einerseits für einen guten Halt im Boden. Andererseits bietet diese Kontur geeignete Befestigungsabschnitte. Beispielsweise können die Befestigungsöffnungen an einem oder an beiden Schenkeln der Kontur vorgesehen sein. Vorzugsweise sind mindestens oder genau zwei, drei, vier oder fünf BefestigungsÖffnungen gruppenweise angeordnet. Beispielsweise können zwei oder mehr Gruppen mit jeweils mehreren Befestigungsöffnungen übereinander am Rammprofil vorgesehen sein. Die Befestigungsvorrichtung weist ein Kantprofil, z.B. Winkelprofil, mit einem Rammprofilbefestigungsabschnitt und wenigstens einem Modulbefestigungsabschnitt auf. Vorzugsweise ist das Kantprofil kürzer als das Rammprofil. Bevorzugt erstreckt sich das Kantprofil lediglich über einen vergleichsweise kleinen Abschnitt, z.B. maximal 1/5, 1/6, 1/7, 1/8, 1/9, 1/10, 1/15 oder 1/20 der Länge des Rammprofils. Das Kantprofil kann an seinem Rammprofilbefestigungsabschnitt am Rammprofil befestigt, z.B. verschraubt, werden. Vorzugsweise kann der Rammprofilbefestigungsabschnitt flächig und/oder plattenförmig ausgebildet sein. Am Modulbefestigungsabschnitt des Kantprofils kann hingegen das Solar- und/oder Photovoltaikmodul befestigt, z.B. verschraubt, werden. Vorzugsweise kann der Modulbefestigungsabschnitt flächig und/oder plattenförmig ausgebildet sein. Der Rammprofilbefestigungsabschnitt und der Modulbefestigungsabschnitt sind in unterschiedenen Ebenen angeordnet. Vorzugsweise ist das Kantprofil entsprechend abgekantet. Der Rammprofilbefestigungsabschnitt weist mehrere Rammprofilbefestigungsöffnungen auf. Zum Befestigen kann wenigstens eine Rammprofilbefestigungsöffnung des Kantprofils mit einer Befestigungsöffnung des Rammprofils in Deckung gebracht werden. Vorzugsweise werden mehrere Rammprofilbefestigungsöffnungen mit mehreren Befestigungsöffnungen in Deckung gebracht. Durch die Öffnungen kann z.B. eine Schraube und/oder ein Bolzen geführt werden, um die Bauteile, z.B. mittels einer Mutter, aneinander zu fixieren. Die Rammprofilbefestigungsöffnungen sind vorzugsweise als, z.B. horizontale, Langlöcher ausgebildet. Dadurch ist ein gewisses Spiel für die Montage vorhanden. Unebenheiten im Gelände können auf diese Weise kompensiert werden. Die Langlöcher sind vorzugsweise parallel zueinander orientiert. Die Länge der Langlöcher kann zum Beispiel zwischen 1 cm und 5 cm, z.B. 2,5 cm, betragen. Der Modulbefestigungsabschnitt weist eine Modulbefestigungsöffnung auf. Beispielsweise kann zum Befestigen die Modulbefestigungsöffnung des Kantprofils mit einer Modulöffnung des So