EP-4738737-A1 - METHOD FOR RECEIVING AND VERIFYING DATA AND METHOD FOR TRANSMITTING DATA
Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Empfangen und Überprüfen von Daten, umfassend folgende, durch eine Empfängereinheit ausgeführte Schritte: Empfangen (302) eines Datensatzes aufweisend wenigstens ein Datenelement; Empfangen (304) eines ersten Integritätsmerkmals eines gesendeten Datensatzes, das eine Anzahl von Datenelementen des gesendeten Datensatzes charakterisiert, und eines zweiten Integritätsmerkmals des gesendeten Datensatzes, das eine Größe des gesendeten Datensatzes charakterisiert; Bestimmen (306) einer Anzahl von Datenelementen des empfangenen Datensatzes; Bestimmen (308, 310) einer Empfangsparität der Anzahl von Datenelementen des empfangenen Datensatzes und einer Sendeparität des ersten Integritätsmerkmals; Vergleichen (312) der Empfangsparität und der Sendeparität; wenn die Empfangsparität der Sendeparität entspricht, Vergleichen (314) der Anzahl von Datenelementen des empfangenen Datensatzes und der Anzahl von Datenelementen des gesendeten Datensatzes; wenn die Anzahl von Datenelementen des empfangenen Datensatzes der Anzahl von Datenelementen des gesendeten Datensatzes entspricht, Vergleichen (316) einer Größe des empfangenen Datensatzes mit der Größe des gesendeten Datensatzes; wenn die Größe des empfangenen Datensatzes der Größe des gesendeten Datensatzes entspricht, Feststellen (318) einer Datenintegrität des empfangenen Datensatzes; wenn einer der Vergleiche einen Unterschied ergibt, Feststellen (320) einer Datenkorruption des empfangenen Datensatzes.
Inventors
- Bindea, Bogdan-Nicusor
- Dulau, Tudor-Mircea
- Rotar, Cristian
Assignees
- Robert Bosch GmbH
Dates
- Publication Date
- 20260506
- Application Date
- 20251028
Claims (11)
- Verfahren zum Empfangen und Überprüfen von Daten, umfassend folgende, durch eine Empfängereinheit (110) ausgeführte Schritte: Empfangen (302) eines Datensatzes aufweisend wenigstens ein Datenelement; Empfangen (304) eines ersten Integritätsmerkmals eines gesendeten Datensatzes, das eine Anzahl von Datenelementen des gesendeten Datensatzes charakterisiert, und eines zweiten Integritätsmerkmals des gesendeten Datensatzes, das eine Größe des gesendeten Datensatzes charakterisiert; Bestimmen (306) einer Anzahl von Datenelementen des empfangenen Datensatzes; Bestimmen (308, 310) einer Empfangsparität der Anzahl von Datenelementen des empfangenen Datensatzes und einer Sendeparität des ersten Integritätsmerkmals; Vergleichen (312) der Empfangsparität und der Sendeparität; wenn die Empfangsparität der Sendeparität entspricht, Vergleichen (314) der Anzahl von Datenelementen des empfangenen Datensatzes und der Anzahl von Datenelementen des gesendeten Datensatzes; wenn die Anzahl von Datenelementen des empfangenen Datensatzes der Anzahl von Datenelementen des gesendeten Datensatzes entspricht, Vergleichen (316) einer Größe des empfangenen Datensatzes mit der Größe des gesendeten Datensatzes; wenn die Größe des empfangenen Datensatzes der Größe des gesendeten Datensatzes entspricht, Feststellen (318) einer Datenintegrität des empfangenen Datensatzes; wenn einer der Vergleiche einen Unterschied ergibt, Feststellen (320) einer Datenkorruption des empfangenen Datensatzes.
- Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, ferner umfassend: Verarbeiten (318) des empfangenen Datensatzes, wenn die Datenintegrität des empfangenen Datensatzes festgestellt wird.
- Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, ferner umfassend: Durchführen (320) einer vorgegebenen Maßnahme, wenn die Datenkorruption des empfangenen Datensatzes festgestellt wird.
- Verfahren nach Anspruch 3, wobei das Durchführen der vorgegebenen Maßnahme umfasst: Aussenden einer Fehlermeldung; und/oder Erstellen eines Eintrags in einem Fehlerspeicher; und/oder Verwerfen des empfangenen Datensatzes.
- Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das Vergleichen (316) der Größe des empfangenen Datensatzes mit der Größe des gesendeten Datensatzes umfasst: Vergleichen, ob eine Größe der einzelnen Datenelemente des gesendeten Datensatzes jeweils mit einer Größe der einzelnen Datenelementen des empfangenen Datensatz übereinstimmt; und/oder Vergleichen, ob eine Größe des gesamten gesendeten Datensatzes mit einer Größe des gesamten empfangenen Datensatz übereinstimmt.
- Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, ferner umfassend, vor dem Empfangen des Datensatzes: Senden (208) einer Anfrage (130) zum Senden des Datensatzes; und Empfangen (302) des Datensatzes auf die Anfrage hin.
- Verfahren zum Senden von Daten, umfassend folgende, durch eine Sendereinheit (120) ausgeführte Schritte: Senden (214) eines Datensatzes aufweisend wenigstens eine Datenelement an eine Empfängereinheit (110); Bestimmen (214) eines ersten Integritätsmerkmals des gesendeten Datensatzes, das eine Anzahl von Datenelementen des gesendeten Datensatzes charakterisiert, und eines zweiten Integritätsmerkmals des gesendeten Datensatzes, das eine Größe des gesendeten Datensatzes charakterisiert; Senden (214) des ersten Integritätsmerkmals und des zweiten Integritätsmerkmals an die Empfängereinheit (110).
- Verfahren nach Anspruch 7, ferner umfassend, vor dem Senden des Datensatzes: Empfangen (210) einer durch die Empfängereinheit (110) gesendeten Anfrage (130) zum Senden eines Datensatzes; und Senden (214) des Datensatzes auf das Empfangen der Anfrage hin.
- Recheneinheit (110, 120), die dazu eingerichtet ist, alle Verfahrensschritte eines Verfahrens nach einem der vorstehenden Ansprüche durchzuführen.
- Computerprogramm, das eine Recheneinheit (110, 120) dazu veranlasst, alle Verfahrensschritte eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 8 durchzuführen, wenn es auf der Recheneinheit (110, 120) ausgeführt wird.
- Maschinenlesbares Speichermedium mit einem darauf gespeicherten Computerprogramm nach dem vorstehenden Anspruch.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Empfangen und Überprüfen von Daten und ein Verfahren zum Senden von Daten sowie eine Recheneinheit und ein Computerprogramm zu dessen Durchführung. Hintergrund der Erfindung Bei der Übertragung von Daten kann es von Bedeutung sein, empfangene Daten zu valideren und eine Integrität der empfangenen Daten zu verifizieren, z.B. um eine Manipulation von Daten, etwa im Zuge eines möglichen Angriffs, oder einen Fehler der Datenübertragung zu erkennen. Ein derartiger Validierungs- bzw. Verifizierungsprozess kann oftmals manuelle Eingriffe durch einen Benutzer oder einen Experten erfordern, der über ein ausreichendes Verständnis über manipulierte oder fehlerhafte Daten verfügt. Derartige manuelle Validierungsprozesse können jedoch mit hohem Aufwand und hoher Komplexität verbunden sein. Offenbarung der Erfindung Erfindungsgemäß werden ein Verfahren zum Empfangen und Überprüfen von Daten und ein Verfahren zum Senden von Daten sowie eine Recheneinheit und ein Computerprogramm zu dessen Durchführung mit den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche vorgeschlagen. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche sowie der nachfolgenden Beschreibung. Das erfindungsgemäße Verfahren zum Empfangen und Überprüfen von Daten wird durch eine Empfängereinheit durchgeführt. Die Empfängereinheit empfängt einen Datensatz bzw. eine Datennachricht, wobei dieser Datensatz wenigstens ein Datenelement aufweist. Der Datensatz kann beispielsweise eine Nachricht sein, die aus einer Vielzahl von einzelnen Datenelementen zusammengesetzt ist. Ferner empfängt die Empfängereinheit ein erstes Integritätsmerkmal und ein zweites Integritätsmerkmal des gesendeten Datensatzes. Das erste Integritätsmerkmal charakterisiert eine Anzahl von Datenelementen des gesendeten Datensatzes. Anhand dieses ersten Integritätsmerkmals kann insbesondere überprüft werden, ob sich die Anzahl der Datenelemente des gesendeten Datensatzes nach dessen Aussenden verändert hat. Das zweite Integritätsmerkmal charakterisiert eine Größe des gesendeten Datensatzes. Beispielsweise kann das zweite Integritätsmerkmal eine jeweilige Größe jedes einzelnen Datenelements des gesendeten Datensatzes charakterisieren oder eine gesamte Größe aller Datenelemente zusammen oder eine gesamte Größe des gesamten gesendeten Datensatzes. Anhand dieses zweiten Integritätsmerkmals kann insbesondere überprüft werden, ob aus dem gesendeten Datensatz Daten entfernt wurden oder ob Daten hinzugefügt wurden. Diese Integritätsmerkmale charakterisieren somit insbesondere den empfangenen Datensatz dahingehend, wie er ursprünglich gesendet wurde. Insbesondere stellen diese Integritätsmerkmale jeweils Validierungsmerkmale oder Verifikationsmerkmale dar, anhand welcher die Empfängereinheit überprüfen kann, ob sich der Datensatz verändert hat, nachdem er gesendet wurde und bevor er durch die Empfängereinheit empfangen wurde, z.B. durch eine Manipulation, etwa im Zuge eines Angriffs, oder durch einen Fehler der Datenübertragung. Insbesondere stellen die Integritätsmerkmale Metadaten dar, welche Informationen oder Eigenschaften des gesendeten Datensatzes beschreiben. Auf das Empfangen des Datensatzes und der Integritätsmerkmale hin bestimmt die Empfängereinheit eine Anzahl von Datenelementen des empfangenen Datensatzes. Ferner bestimmt die Empfängereinheit eine Empfangsparität (d.h. gerade oder ungerade) der Anzahl von Datenelementen des empfangenen Datensatzes und eine Sendeparität (d.h. gerade oder ungerade) des ersten Integritätsmerkmals, also eine Sendeparität der Anzahl von Datenelementen des gesendeten Datensatzes. Die Empfängereinheit bestimmt somit, ob es sich bei der der Anzahl von Datenelementen des empfangenen Datensatzes und des gesendeten Datensatzes jeweils um eine gerade oder ungerade Zahl handelt. Die Empfängereinheit vergleicht die Empfangsparität und die Sendeparität. Insbesondere vergleicht die Empfängereinheit somit, ob die Anzahl der Datenelemente des gesendeten Datensatzes und die Anzahl der Datenelemente des empfangenen Datensatzes jeweils gerade oder ungerade ist. Sollte eine der beiden Anzahlen von Datenelementen gerade sein, die andere Anzahl jedoch ungerade, deutet dies auf eine Änderung der gesendeten Daten hin. In diesem Fall stellt die Empfängereinheit eine Datenkorruption des empfangenen Datensatzes fest. Wenn hingegen die Empfangsparität der Sendeparität entspricht, vergleicht die Empfängereinheit in einem nächsten Schritt die Anzahl von Datenelementen des empfangenen Datensatzes und die Anzahl von Datenelementen des gesendeten Datensatzes (aus dem ersten Integritätsmerkmal). Wenn die beiden Anzahlen nicht übereinstimmen, deutet dies auf eine Änderung der gesendeten Daten hin. In diesem Fall stellt die Empfängereinheit eine Datenkorruption des empfangenen Datensatzes fest. Wenn hingegen die Anzahl von Datenelementen des empfangenen Datensatzes der Anzahl von Datenelementen des gesendeten Datensatzes entspricht, ver